Infrastruktur

Seit den 1970er Jahren hat El Hierro einen Entwicklungsschub erfahren. Ein Flughafen wurde gebaut, der Haupthafen Puerto de La Estaca so ausgebaut, dass Fracht- und Fährverbindungen problemlos möglich sind. Das Straßennetz ist soweit ausgebaut, dass fast jeder Ort über asphaltierte Straßen erreichbar ist. Nahezu jeder Haushalt ist an die Versorgungsnetze für Strom und Wasser angeschlossen.

Um auf die Insel zu gelangen, gibt es mehrmals wöchentliche Fährverbindungen mit Teneriffa, La Gomera und La Palma. Einmal wöchentlich fährt die Trasmedierránea bis nach Cádiz aufs spanische Festland. Der Flughafen in Valverde wird nur von der Binter Canarias von Gran Canaria, La Palma und Teneriffa direkt angeflogen. Flug- sowie Fährhafen sind mit dem Linienbus oder Taxi bequem erreichbar, außerdem stehen Mietwagen bereit.
Gegen eine geplante NATO-Militärbasis auf dem Malpaso leisteten die Inselbewohner trotz großer wirtschaftlicher Vorteile heftigen Widerstand. Rund die Hälfte der Bewohner ging damals gleichzeitig auf die Straße, um zu demonstrieren und ihre Insel als Naturwunder zu erhalten.
Es wird auf einen sanften Tourismus gesetzt. Die derzeit rund 1500 Gästebetten dürfen höchstens noch auf etwa 3000 erhöht werden. Damit soll El Hierro weiterhin ein Urlaubsziel für den Touristen bleiben, der die Ruhe und Ursprünglichkeit liebt. Geworben wird im spanischen Fernsehen für die „Isla de la tranquila diferencia“ („die ruhige Alternative“), was die Insel auch bleiben soll.
  • close
  • GEQUO Reisemagazin

    La Palma – »Lotus Pyranthus«

    La Palma – »Lotus Pyranthus«

    Erst vor wenigen Jahren wurde auf La Palma eine neue Pflanzenart entdeckt – der Lotus Pyranthus. Es handelt sich dabei um einen Inselendemiten, also um eine Pflanze, die ausschließlich auf La Palma vorkommt – und selbst dort wächst sie nur noch in drei kleinen Gebieten.

    Lanzarote – Die Geschichte des Salzes

    Salinas del Janubio

    Heutzutage erfüllen die Meerwassersalinen der Kanaren überwiegend touristische Zwecke. Die meisten der Anlage sind mittlerweile inaktiv, bestechen aber trotzdem mit einer skurrilen Optik

    La Gomera – Die Pfeifsprache »El Silbo«

    La Gomera – Die Pfeifsprache »El Silbo«

    Wie verständigt man sich über große Entfernungen, wenn es weder Telefon noch Internet gibt, keine Infrastruktur vorhanden ist und der Fußweg beschwerlich und aufwändig ist? Unwegsame Schluchten, dichte Urwälder und schroffe Felsen erschwerten die Kommunikation zwischen verschiedenen Orten bis hin zur Unmöglichkeit. El Silbo hieß die Lösung...

    La Palma – Bajada de la Virgen de Las Nieves

    La Palma – Bajada de la Virgen de Las Nieves

    Einst litten die Menschen von La Palma unter einer schrecklichen Dürre. In dieser Situation kam Bischof Jiménez auf die Insel. Er sah das Leid der Menschen und auch ihrer Tiere und die Notwendigkeit, zu handeln. Um die Fürbitte der Gottesmutter zu erlangen, veranlasste er eine Prozession. Und so kam es, dass die Statue der Jungfrau von Las Nieves von eben dort hinab in die Hauptstadt La Palmas getragen wurde.