Geographie

Bild zum Thema Geografie auf El Hierro
El Hierro ist die westlichste und zugleich die kleinste Insel des Kanarischen Archipels. Quer über die Insel führt der Bergrücken "Cumbre". Im Nordosten befindet sich eine Hochebene, im Nordwesten das Tal von El Golfo. Der Südwesten ist durch den Steilhang von El Julán geprägt. Neben Vulkanlandschaften prägen der feuchte Lorbeerwald in der Inselmitte, die karge Landschaft der Dehesa und das fruchtbare Tal im Norden das Erscheinungsbild der Insel.

Verwaltung

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Hauptort El Hierros ist das im Nordosten gelegene Valverde. Insgesamt hat die kleine Insel lediglich 11.000 Einwohner (Stand 2008). El Hierro gehört zur Provinz Santa Cruz de Tenerife und zur Autonomen Region Kanarische Inseln. Die Insel selbst ist in die 3 Gemeinden im Nordosten, La Frontera im Westen und El Pinar im Südosten unterteilt. In der Inselhauptstadt Valverde leben mit 5.000 Einwohner weniger Menschen als in der Gemeinde la Frontera.

Infrastruktur

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El Hierro verfügt über einen Flughafen, der sich in der Inselhauptstadt Valverde befindet. Flugverbindungen bestehen ausschließlich zu den kanarischen Inseln Teneriffa, La Gomera und La Palma. Darüber hinaus ist El Hierro mit der Fähre erreichbar. Das Straßennetz auf der kleinen Insel ist soweit ausgebaut, dass fast jeder Ort über asphaltierte Straßen erreichbar ist. Die Inselregierung setzt auf "sanften Tourismus" und wirbt für "die ruhige Insel".

Persönlichkeiten

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Schon dem antiken Geographen Claudius Ptolemäus war El Hierro ein Begriff als der letzte Außenposten der bekannten Welt. Jean de Béthencourt eroberte El Hierro für Spanien. Später machte Christoph Kolumbus bei seiner 2. Atlantiküberquerung auf El Hierro Halt. 

Kultur

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Kunst und Kultur auf El Hierro ist facettenreich. Neben den Hinterlassenschaften der Ureinwohner und dem Kunsthandwerk ist hier vor allem die typisch kanarische Architektur, die Festkultur und der, auf El Hierro besonders beliebte, kanarische Ringkampf zu nennen.

Traditionelle Küche

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In kulinarischer Hinsicht ist El Hierro wie alle Kanarischen Inseln ein Schmelztiegel spanischer, afrikanischer und lateinamerikanischer Einflüsse. Eine Besonderheit sind dabei die Quesadillas, eine Art Käsekuchen. ganz dem spanischen Mutterland entsprechen dabei die Essenszeiten.
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