El Pinar

Die kleinste und am wenigsten besiedelte Gemeinde El Pinar existiert erst seit 2007. Damals wurde sie als südliche Hälfte von La Frontera abgetrennt. Heute erstreckt sie sich von dem Ort El Pinar bis an die Südspitze der Insel mit La Restinga und über das unbewohnte Gebiet von El Julán mit dem Mar de las Calmas („Meer der Stille“). Die am 15. September 2007 erlangte Unabhängigkeit der Gemeinde wurde groß von den Einwohnern gefeiert.
Der Name El Pinar stammt von der hier großflächig verbreiteten Kanarischen Kiefer (pinus canariensis). Sehr schöne Wälder ziehen sich vor allem am Hang von El Julán entlang. Dort gibt es die bemerkenswerte Fundstätte Los Letreros mit alten Felsritzzeichnungen der Bimbaches, die man jedoch nur noch über eine Führung besichtigen kann. Der Hoyo del Morcillo ist der einzige Campingplatz der Insel, der auch als Erholungsplatz inmitten des wunderschönen Kiefernwaldes dient.

  • close
  • GEQUO Reisemagazin

    La Palma – »Lotus Pyranthus«

    La Palma – »Lotus Pyranthus«

    Erst vor wenigen Jahren wurde auf La Palma eine neue Pflanzenart entdeckt – der Lotus Pyranthus. Es handelt sich dabei um einen Inselendemiten, also um eine Pflanze, die ausschließlich auf La Palma vorkommt – und selbst dort wächst sie nur noch in drei kleinen Gebieten.

    Lanzarote – Die Geschichte des Salzes

    Salinas del Janubio

    Heutzutage erfüllen die Meerwassersalinen der Kanaren überwiegend touristische Zwecke. Die meisten der Anlage sind mittlerweile inaktiv, bestechen aber trotzdem mit einer skurrilen Optik

    La Gomera – Die Pfeifsprache »El Silbo«

    La Gomera – Die Pfeifsprache »El Silbo«

    Wie verständigt man sich über große Entfernungen, wenn es weder Telefon noch Internet gibt, keine Infrastruktur vorhanden ist und der Fußweg beschwerlich und aufwändig ist? Unwegsame Schluchten, dichte Urwälder und schroffe Felsen erschwerten die Kommunikation zwischen verschiedenen Orten bis hin zur Unmöglichkeit. El Silbo hieß die Lösung...

    La Palma – Bajada de la Virgen de Las Nieves

    La Palma – Bajada de la Virgen de Las Nieves

    Einst litten die Menschen von La Palma unter einer schrecklichen Dürre. In dieser Situation kam Bischof Jiménez auf die Insel. Er sah das Leid der Menschen und auch ihrer Tiere und die Notwendigkeit, zu handeln. Um die Fürbitte der Gottesmutter zu erlangen, veranlasste er eine Prozession. Und so kam es, dass die Statue der Jungfrau von Las Nieves von eben dort hinab in die Hauptstadt La Palmas getragen wurde.