Tauchen auf El Hierro

Die Küste vor El Hierro ist ein regelrechtes Taucherparadies. Die traumhaften Bedingungen beginnen bereits beim Klima. Durchschnittliche Wassertemperaturen von angenehmen 20 Grad Celsius sprechen für sich.
Auch die Artenvielfalt der Unterwasserwelt an der Küste El Hierros lässt Taucherherzen höher schlagen: Neben verschiedenen Rochenarten stößt man hier unter anderem auf Muränen, Zackenbarsche, Barrakudas, Delfine und Tintenfische. Bei Sichtweiten von mitunter bis zu 50 Metern wird das Tauchen so zum optischen Hochgenuss.
Die größte Stärke von El Hierros Tauchgebieten liegt jedoch eindeutig in der Geologie. Steil abfallende Schluchten, von Fischschwärmen bevölkerte Höhlen und Grotten sowie von Lava überzogene Felsen schaffen eine ganz besondere Szenerie.
Allerdings müssen auch gewisse Einschränkungen gemacht werden. Wenn im Winter die See rauer wird, sind nicht mehr alle Tauchgebiete anfahrbar. Die Anbieter beschränken sich dann im Wesentlichen auf die Gebiete vor der südwestlichen Küste. Insbesondere Anfängern ist auf Grund starker Strömungen und unerwarteter Wetterwechsel von einem Tauchgang in dieser Zeit abzuraten.
Als bestes Tauchrevier El Hierros gilt das Mar de Calmas („Meer der Stille“) im Südwesten der Insel. Selbst im Winter, wo andernorts stürmische See vorherrscht, lässt sich hier wunderbar tauchen. Da es mitten im Naturschutzgebiet liegt, sind nur circa 2.000 Tauchgänge pro Jahr erlaubt, für die man sich spätestens 15 Tage zuvor im Besucherzentrum von La Restinga anmelden muss. In diesem Ort befinden sich auch die mit Abstand meisten Tauchschulen der Insel. Taucher sollten berücksichtigen, dass die Anbieter vor dem Tauchgang die Vorlage eines ärztlichen Attests verlangen, das die gesundheitliche Eignung für den Tauchgang bestätigt. Das ärztliche Attest muss dabei noch mindestens 6 Monate Gültigkeit haben. Die meisten angebotenen Tauchgänge sind tendenziell eher für erfahrene Taucher geeignet.
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